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Schlaf­stö­run­gen

Sie Schnar­chen, haben Schlaf­prop­le­me und lei­den an Tages­mü­dig­keit?

Wenn Sie einen oder meh­re­re Punk­te mit “Ja” beant­wor­tet haben ist die Chan­ce groß, dass Sie an einer abklä­rungs­be­dürf­ti­gen schlaf­be­zo­ge­nen Atmungs­stö­rung (SBAS) lei­den. Doch auch ande­re Beschwer­den am Tage und in der Nacht kön­nen auf eine schlaf­be­zo­ge­ne Atem­stö­rung hin­deu­ten:

  • Blut­hoch­druck
  • mor­gend­li­cher Kopf­schmerz
  • Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me
  • Müdig­keit,
  • Abge­schla­gen­heit
  • Schläf­rig­keit
  • Luft­not
  • Herz­rhyth­mus­stö­run­gen
  • Schwit­zen
  • moto­ri­sche Unru­he
  • Atem­pau­sen
  • unre­gel­mä­ßi­ges Schnar­chen
  • Potenz­stö­run­gen und Libi­do­ver­lust
  • depres­si­ve Ver­stim­mun­gen
  • Nacken- Schul­ter und Rücken­schmer­zen
  • gehäuf­tes nächt­li­ches Was­ser­las­sen, ggf. Ein­näs­sen
  • Herz­ra­sen

Die Abklä­rung sol­cher Lei­den erfolgt mit­tels des nach­fol­gend beschrie­be­nen mehr­stu­fi­gen Ver­fah­rens.

Zu Beginn der Abklä­rung wird die Tages­mü­dig­keit unter Zuhil­fe­nah­me eines stan­da­ri­sier­ten Fra­ge­bo­gens erho­ben. Der Fra­ge­bo­gen (ESS=Epworth Slee­ping Scale) erfasst die Wahr­schein­lich­keit bei “All­tags­si­tua­tio­nen” spon­tan ein­zu­schla­fen.

Im näch­sten Schritt erfolgt die kör­per­li­che Unter­su­chung um phy­sio­lo­gi­sche (kör­per­li­che) Grün­de als Ursa­che aus­zu­schlie­ßen. Bei Auf­fäl­li­gen Befun­den ( Ver­grö­ße­rung der Rachen­man­deln, Über­gro­ße Zun­ge, Kie­fer­ano­ma­li­en,  auf­fäl­li­ge Atem­ge­räu­sche, etc.) wird eine wei­ter­ge­hen­de Dia­gno­stik durch­ge­führt und ggf. eine fach­ärzt­li­che Vor­stel­lung emp­foh­len.

Durch eine Blut­un­ter­su­chung wer­den Man­gel­zu­stän­de (Blut­man­gel, Eisen­man­gel) und Funk­ti­ons­stö­run­gen (Leber­syn­the­se- und Nie­ren­funk­ti­ons­stö­run­gen) abge­klärt, die poten­ti­ell zu einer erhöh­ten Müdig­keit füh­ren kön­nen.

Soll­te sich bis hier­hin kei­ne beheb­ba­re oder the­ra­pie­ba­re Ursa­che für die Tages­mü­dig­keit fin­den, erhal­ten Sie für die Dau­er einer Nacht einen Poly­gra­phen mit der aus­ge­wähl­te Kör­per­funk­tio­nen über­wacht wer­den. Bei einer auf­fäl­li­gen Aus­wer­tung wür­den wir die Vor­stel­lung in einem Schlaf­la­bor anre­gen, um wei­te­re Dia­gno­se- und ggf. The­ra­pie­schrit­te ein­zu­lei­ten.

Down­load des Schläf­rig­keits­fra­ge­bo­gens: Epworth Slee­ping Sca­le / Schläf­rig­keits­fra­ge­bo­gen

Risi­ko­fak­to­ren für schlaf­be­zo­ge­ne Atmungs­stö­run­gen

Die Ent­ste­hung schlaf­be­zo­ge­ner Atem­stö­run­gen (SBAS) wird durch ver­schie­de­ne Fak­to­ren beein­flusst und geför­dert. Im nach­fol­gen­den wer­den die wich­tig­sten, bereits iden­ti­fi­zier­ten Punk­te genannt.

  • Über­ge­wicht
  • Zuneh­men­des Lebens­al­ter
  • Geschlecht (männlich>weiblich)
  • ana­to­mi­sche Fak­to­ren
  • Alko­hol
  • bestimm­te Medi­ka­men­te
Fol­gen schlaf­be­zo­ge­ner Atem­stö­run­gen

Die Fol­gen eines unzu­rei­chen­den Schlafs (qua­li­ta­tiv und quan­ti­ta­tiv) kön­nen man­nig­fal­tig sein.

  • Herz­kreis­lauf­erkran­kun­gen (Blut­hoch­druck, Herz­in­suf­fi­zi­enz, Herz­in­fark­te)
  • Schlag­an­fäl­le
  • Stoff­wech­sel­stö­run­gen (Dia­be­tes, meta­bo­li­sches Syn­drom)
  • Über­ge­wicht
  • Demenz
  • Augen­er­kran­kun­gen
  • gestei­ger­tes Unfall­ri­si­ko
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